Warum hört man in den großen christlichen Kirchen nichts über das Leben nach dem Tod und über die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Jenseits?
Ein Engel Gottes sagte im Buch "Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes " hierzu:
"Die Quelle der Wahrheit ist Gott. Zu dieser Quelle kann der Mensch als irdisches Wesen nicht hinaufsteigen. Er ist auf die Wasserträger der Wahrheit angewiesen, die aus jener Quelle schöpfen. Es sind die Geisterboten Gottes. Nur sie haben Zutritt zu dieser Quelle. Nur sie besitzen die reinen Gefäße, in denen sie die Wahrheit frisch und ungetrübt der Menschheit überbringen können.
So kamen denn gemäß der Verheißung Christi nach seinem irdischen Tode beständig die Boten Gottes als Geister der Wahrheit. Auf sie berufen sich stets die Apostel, wenn sie von den Menschen Glauben für ihre Lehre fordern. Besonders bei Paulus findet ihr immer wieder den Hinweis auf diese Wahrheitsboten. 'Meine Rede und meine Predigt erfolgte nicht mit eindrucksvollen Weisheitsworten, sondern mit Erweis eines Geistes Gottes und der Kraft Gottes. Denn euer Glaube sollte nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft gegründet sein... . Uns aber hat Gott dies durch seinen Geist geoffenbart ... Wir haben nicht einen Geist der Welt empfangen, sondern einen Geist, der von Gott stammt. Wir reden nicht mit Worten, wie menschliche Weisheit sie lehrt, sondern mit solchen, wie ein Geist Gottes sie lehrt, indem wir geistgewirkten Inhalt mit geistgewirkter Sprache verbinden. Ein weltlich gesinnter Mensch nimmt freilich nichts an, was von einem Geiste Gottes kommt. Es gilt ihm als Torheit. Er ist nicht imstande, es zu verstehen, weil es geistig beurteilt werden muss' (1. Kor. 2, 4-5+ 10 + 12-14). - 'Ihr seid ein Brief Christi, der von uns als seinen Dienern angefertigt ist, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit einem Geist des lebendigen Gottes' (2. Kor. 3, 3). - 'Ich weise euch darauf hin, liebe Brüder, dass die von mir verkündete Lehre nicht Menschenwerk ist. Ich habe sie ja auch von keinem Menschen empfangen und durch keinen Unterricht gelernt, sondern durch eine Offenbarung Jesu Christi' (Gal. 1, 11-12).
Aber nicht nur die Apostel empfingen ihre Lehre von Geistern Gottes, sondern auch die 'Medien', die allenthalben in den Gemeinden angetroffen wurden. Man nannte sie, wie du weißt, 'Propheten'. Paulus schreibt, dass die Geheimnisse Christi jetzt 'seinen heiligen Aposteln und Propheten durch einen Geist Gottes geoffenbart worden sind'(Eph. 3, 5).
Durch diese Medien als Werkzeuge der guten Geister konnten die Gläubigen jederzeit Gewißheit erlangen, ob eine Lehre richtig und wie sie aufzufassen sei. Darum schreibt Paulus an die Philipper: 'Wenn ihr über irgend etwas anderer Meinung seid, so wird Gott euch darüber Klarheit geben' (Phil. 3, 15). Sie konnten Gott in ihren gottesdienstlichen Versammlungen befragen und erhielten die Antwort durch die Geister Gottes, die durch die Medien sprachen.Petrus sagt sowohl von den früheren Propheten, als auch von denjenigen, die zu seiner Zeit die Heilsbotschaft verkündigten, dass sie 'in der Kraft eines vom Himmel gesandten heiligen Geistes gepredigt haben' (1. Petrus 1, 12) und fügt in einem anderen Brief hinzu: 'Denn noch niemals ist eine Weissagung durch menschlichen Willen zustandegekommen, sondern von einem heiligen Geiste geleitet, haben die Menschen von Gott geredet' (2. Petrus 1, 21).
Das in der Bibel so oft gebrauchte Wort 'Weissagung' bedeutet nicht, wie ihr meint, das Vorhersagen eines zukünftigen Ereignisses, sondern jedes Sprechen eines Geistes Gottes durch ein menschliches Medium.
Im Alten Bunde fordert Gott die Menschen auf, bei ihm die Wahrheit zu suchen: 'Fragt mich!' - und er gab sie ihnen durch seine Geisterboten. Christus empfing als Mensch nach seinem eigenen Geständnis die Wahrheit von Geistern Gottes. Er verspricht seinen Aposteln die Einführung in alle Wahrheit durch Geister der Wahrheit. Die Apostel bezeugen, dass diese Verheißung Christi bei ihnen in Erfüllung gegangen ist, dass sie also ihre Lehre von Gottes Geistern empfangen haben.
Und woher schöpft das heutige Christentum die Wahrheit? Können die christlichen Prediger der verschiedenen Religionsgemeinschaften auch von sich sagen, ein Geist Gottes rede aus ihnen? Können sie mit Paulus bekennen, sie hätten ihre Lehre nicht von Menschen empfangen und nicht durch menschlichen Unterricht erworben, sondern durch eine Offenbarung Christi? - Nein, das können sie nicht. Sie sind Angestellte ihrer Kirchen. Die Religion dieser Kirchen haben sie in einem menschlichen Unterricht erlernt, in Schulen, Seminaren, Universitäten. Menschenweisheit, Professorenweisheit mit allen ihren Irrtümern haben sie in sich aufgenommen und predigen sie ihren Gläubigen.
Von Geistern als Boten Gottes und Kündern der Wahrheit wissen sie nichts. Es gilt ihnen, wie Paulus sagt, als Torheit, dass auch heute noch eine Lehre von einem Geiste Gottes kommen sollte. Das ist nach ihrer Ansicht in den jetzigen Zeiten nicht mehr erforderlich. Das war, wie sie meinen, wohl früher nötig, als die Menschheit angeblich noch viel unwissender war, als in eurem aufgeklärten Zeitalter.
Die Geisterwelt Gottes ist in den christlichen Kirchen schon seit langem ausgeschaltet. Die Leiter der Kirchen haben den heiligen Geist ausgelöscht. Wo aber die Geister Gottes haben weichen müssen, da stellen sich andere Geistermächte ein, von denen Paulus an Timotheus schreibt: 'Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom rechten Glauben abfallen werden, indem sie sich irreführenden Geistern und Lehren zuwenden, die von den Dämonen stammen' (1. Tim. 4, 1).
Anstelle der Geister des Guten wurden die Mächte des Bösen wirksam. Diese haben ja das größte Interesse daran, die Wahrheit zu verdunkeln und in ihr Gegenteil zu verkehren. Sie benutzen alle Schwächen der Menschen dazu, um zu ihrem Ziele zu kommen. Menschliche Eitelkeit und irdischen Gelehrtenstolz, menschlichen Hunger nach Macht, Ehre, Geld und Wohlleben. Das alles dient ihnen dazu, die Wahrheiten der Weisheit, der Liebe und des Erbarmens Gottes zu verfälschen und daraus Fesseln zu schmieden, mit denen die Leiter der Kirchen das arme, unerfahrene Volk ketten und sich dienstbar machen. "