Wer war Jesus von Nazareth? Gottes Sohn oder Gott selbst?

Was berichtet uns die Bibel über Jesus und wie er sich selbst sah?

"Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging - und die Schrift kann nicht aufgelöst werden - sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?" (Joh. 10, 35-36)

"Mein Vater, der [sie] mir gegeben hat, ist größer als alle..." (Joh. 10,29)

"Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe, denn der Vater ist größer als ich." (Joh. 14,28)

"Jesus spricht zu ihr: Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!" (Joh. 20,17)

"..dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe [den] Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst." (Eph. 1,17)

"Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott." (Mk 10, 18)

Die ganze Bibel, sowohl des Alten als auch des Neuen Testamentes, kennt nur einen Gott in einer Person. Der Vater ist Gott und zwar der alleinige Gott. Keiner der Söhne, weder der Erstgeborene noch die anderen Söhne Gottes, sind Gott.
Wie hätte Christus, wenn er Gott gewesen wäre, am Kreuze ausrufen können: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mt 27,46). Gott kann sich doch nicht selbst verlassen!

Und wenn es in der Heiligen Schrift heißt, durch die Kraft des Vaters sei Christus von den Toten erweckt worden (Kol 2,12), weshalb war denn die Kraft des Vaters dazu nötig, wenn Christus selbst Gott war? Nach seinem irdischen Tode hatte er doch alles Menschliche abgelegt und war nur noch Gott und als solcher dem Vater in allem gleich, wie gelehrt wird. Er hatte also dieselbe Kraft wie der Vater. Warum denn die Kraft von einem anderen benötigen, wenn man sie selbst besitzt? Das sind doch Widersprüche.

Warum hat Christus nicht ein einziges Mal gesagt: 'Ich bin Gott - dem Vater in allem gleich.' Er hat doch an zahllosen Stellen über sein Verhältnis zu Gott gesprochen, und er sollte nicht ein einziges Mal die Wahrheit gesagt haben, nämlich dass er selbst Gott sei. Aber er nennt sich bloß den "Sohn Gottes" und beteuert, dass er in allem vom Vater abhängig sei.

Sind es nicht die Gegner Jesu, die immer wieder von ihm behaupten, er bezeichne sich als Gott?
"Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst." (Joh. 10,33), worauf er antwortet: "Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: 'Ich habe gesagt: Ihr seid Götter'? Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging - und die Schrift kann nicht aufgelöst werden - sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?" (Joh. 10,34-36)